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Armut in Deutschland

Armutsgefährdet


Im Jahr 2014 gilt als Armutsgefährdet, wenn eine Einzelperson weniger als 979 Euro zur Verfügung hat. Für eine 4-köpfige Familie wären das 2.056 Euro, jeweils Netto.

Als Armutsgefährdet gelten nach EU-Definition Personen, die mit weniger als 60% des mittleren Einkommens der Bevölkerung auskommen müssen. ... Diese wird anhand des mittleren Einkommens im gesamten Bundesgebiet (Bundesmedian) errechnet. Den so ermittelten Armutsgefährdungsquoten für Bund und Länder liegt somit eine einheitliche Armutsgefährdungsschwelle zugrunde. Zitat von Armut.de

Altersarmut kein Massenphänomen - aber bald?


18. Dezember 2012 auf Tagesschau.de: Die Berater des Wirtschaftsministers sehen in Altersarmut derzeit kein großes Problem. Kirchen, Verbände und Gewerkschaften wollen das so nicht stehen lassen. Sie warnen, Einkommensarmut im Alter werde bald dramatisch zunehmen. Beide Seiten legten ihre Gutachten vor. Weiterlesen auf Tagesschau.de

Der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat sich in mehreren Sitzungen, zuletzt am 30. November 2012, mit dem Thema Altersarmut befasst: Zum PDF-Bericht

 

Armutsbericht der Bundesregierung


Was ist Armut und wie drängend ist dieses Problem hierzulande eigentlich? Darüber gehen die Meinungen denkbar weit auseinander. Wer ist am meisten von Armut betroffen und welches sind die größten Risiken? tagesschau.de hat wichtige Fragen und Antworten zum Thema Armut zusammengefasst.

Bundestag debattiert über Armutsbericht - Harte Worte und ein Hammelsprung auf tagesschau.de

Mehr Arbeit - und mehr Armut, so beschreibt die WAZ die Vorstellung des Armutsberichtes in der endgültigen Fassung

 

Kindergrundsicherung neu berechnet


Die Zahl armer oder von Armut bedrohter Kinder nimmt in Deutschland seit Jahren zu. Aktuell leben mehr als 2,4 Millionen Kinder in Armut.

Kinderarmut hat vielfältige Ursachen und führt zu zahlreichen Benachteiligungen in vielen Lebenslagen. Sie bedeutet einen Mangel an Einkommen, an Ressourcen und an Lebensperspektiven. Die Folgen sind gravierend: Die Kinder haben keinen gleichberechtigten Zugang zu Bildung und zu Freizeitaktivitäten. Sie weisen nicht selten gesundheitliche Defizite auf und leben oft in sehr beengten Wohnverhältnis-sen. Diese Lebensumstände bestimmen nicht nur die aktuelle Situation vieler Kinder, sondern auch ihre Chancen, ihr persönliches Potenzial zu entfalten und sich zu eigenständigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu entwickeln. Die Chancen auf ein gutes Aufwachsen sind somit in Deutschland von Geburt an höchst ungleich verteilt.

Quelle: www.kinderarmut-hat-folgen.de

Studie der OECD


Deutsche Einkommen driften stärker auseinander - Dezember 2011:
In Deutschland wächst die Einkommenskluft zwischen Arm und Reich besonders stark. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der OECD. Dafür sei vor allem die Entwicklung der Löhne verantwortlich. Außerdem gebe es immer mehr Teilzeitarbeit und befristete Verträge. Mehr auf Tagesschau.de

Reiche Länder arme Kinder


Unicef 29. Mai 2012: Neuartige Analyse zu Kinderarmut – Ergebnis für Deutschland enttäuschend

Rund 30 Millionen Kinder wachsen in den 35 reichsten Staaten der Welt in relativer Armut auf, fast 1,2 Millionen dieser Mädchen und Jungen leben in Deutschland. Ungefähr ebenso viele Kinder in Deutschland entbehren notwendige Dinge wie regelmäßige Mahlzeiten oder Bücher. Dies sind Ergebnisse der neuen UNICEF-Studie „Kinderarmut messen – Neue Ranglisten der Kinderarmut in den reichen Ländern der Welt“. Neben der relativen Einkommensarmut dokumentiert UNICEF darin mit Hilfe eines so genannten Deprivationsindex erstmals auch umfassend absolute Mangelsituationen von Kindern. Demnach erhält in Deutschland zum Beispiel eines von 20 Kindern keine tägliche warme Mahlzeit. Insgesamt schneidet Deutschland bei diesem Vergleich – ähnlich wie in früheren Studien – nur mittelmäßig ab.

Mehr Informationen auf der Homepage von Unicef

WAZ: Was armen Kindern fehlt

 

Paritätischer legt Armutsbericht 2011 vor


Vor einer Verfestigung der Armut auf Rekordniveau warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband anlässlich der Veröffentlichung seines Armutsberichtes 2011. Scharfe Kritik übt der Verband an der Sozialpolitik der Bundesregierung. Er fordert die Bundesregierung zu einer rigorosen armutspolitischen Kehrtwende auf.

Rund 12 Millionen Menschen sind laut Paritätischem Armutsbericht in Deutschland armutsgefährdet – 14,5 Prozent der Bevölkerung. Alarmierend sei, dass auch in Jahren mit starkem Wirtschaftswachstum wie 2006, 2007 oder 2010 die Armut nicht zurückgegangen sei. „Es handelt sich um eine Verhärtung der Armut auf sehr hohem Niveau“, stellt Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider fest. „Wo die Wirtschaft nicht für sozialen Ausgleich sorgt, ist die Politik gefordert.“

Nach der Studie, die den Zeitraum 2005 bis 2010 umfasst, zeigen insbesondere die Bundesländer Berlin und Nordrhein-Westfalen einen deutlichen Negativtrend. Besonders besorgniserregend sei die negative Entwicklung im Ruhrgebiet. Sehr hohe Armutsquoten mit seit Jahren steigender Tendenz im größten Ballungsgebiet Deutschlands müssten in der Politik sämtliche Alarmglocken läuten lassen. „Wenn dieser Kessel mit fünf Millionen Menschen einmal zu kochen anfängt, dürfte es schwer fallen, ihn wieder abzukühlen“, warnt Schneider.

Der Paritätische fordert von der Bundesregierung eine armutspolitische Kehrtwende. Wer die Armut glaubhaft bekämpfen wolle, müsse die Regelsätze in Hartz IV erhöhen, den öffentlich geförderten Beschäftigungssektor ausbauen, die Bildungschancen benachteiligter Kinder und Jugendlicher sichern und der drohenden Altersarmut vorbeugen. Zur Finanzierung dieser Reformen dürfe die Regierung nicht länger vor der Verteilungsfrage zurückschrecken. „Es wird Zeit, nicht nur die Armut sondern auch den Reichtum in Deutschland zu enttabuisieren“, so Schneider. Der Verband fordert eine deutlich stärkere Besteuerung von großen Erbschaften, Vermögen sowie hohen Einkommen.

Den Bericht, weitere Infos und eine detaillierte Suchfunktion nach Postleitzahlen finden Sie im Internet unter: www.der-paritaetische.de/armutsbericht2011


Die neuen Hartz IV Regelsätze ab 1. April 2011


Informationen über die Hartz IV Regelsätze, das Bildungspaket und Mindestlohn - mehr auf Sozialhilfe24.de
Bildungs- und Teilhabeleistungen aus dem neuen Bildungspaket 2011 - mehr auf Sozialhilfe24.de

WAZ 22. Februar 2011 Printausgabe: Fünf Euro plus eine Currywurst. Der Westen.de: Was die Hartz-IV-Reform wirklich bringt

 

Jedes 6. Kind ist von Armut betroffen


Die Zahl armer oder von Armut bedrohter Kinder nimmt in Deutschland seit Jahren zu.

Aktuell leben mehr als 2,4 Millionen Kinder in Armut. Kinderarmut hat vielfältige Ursachen und führt zu zahlreichen Benachteiligungen in vielen Lebenslagen. Sie bedeutet einen Mangel an Einkommen, an Ressourcen und an Lebensperspektiven. Die Folgen sind gravierend: Die Kinder haben keinen gleichberechtigten Zugang zu Bildung und zu Freizeitaktivitäten. Sie weisen nicht selten gesundheitliche Defizite auf und leben oft in sehr beengten Wohnverhältnissen. Diese Lebensumstände bestimmen nicht nur die aktuelle Situation vieler Kinder, sondern auch ihre Chancen, ihr persönliches Potenzial zu entfalten und sich zu eigenständigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu entwickeln. Die Chancen auf ein gutes Aufwachsen sind somit in Deutschland von Geburt an höchst ungleich verteilt. Wir brauchen eine Politik, die Kinder in den Mittelpunkt stellt und einen kindzentrierten Blick auf die Armut. Denn alle Kinder und alle Jugendlichen haben ein Recht auf gute Bildung, Teilhabe und Gesundheit. Darüber hinaus sprechen gewichtige ökonomische Argumente dafür, in eine gute materielle Absicherung aller Kinder zu investieren. Denn sonst können Kinder weder voll am sozialen Leben teilhaben noch zukünftig dem Arbeitsmarkt im notwendigen Maß zur Verfügung stehen.

Grundsicherung für Kinder: www.kinderarmut-hat-folgen.de

Altersarmut NRW

Nun Reden Wir - Altersarmut fordert Kommunen und Politik heraus

Eine öffentliche Diskussion tut dringend Not - Erschreckende Zahlen und Aussichten

Es gibt genügend Gründe, über Altersarmut in Deutschland zu sprechen. Ein Blick in die wenigen verfügbaren Statistiken zeigt, wie dringend notwendig eine öffentliche Diskussiondes Themas ist.

Ein PDF-Artikel der Ausgabe 02/2010 des Mitteilungsblattes der Landesseniorenvertretung NRW "Nun Reden Wir" zur Altersarmut [146 KB]

Die Autorin Dr. Antje Richter-Kornweitz arbeitet bei Landesvereinigungfür Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V.

Armut nach der Definition der EU


Die Europäische Union hat Einkommensgrenzen zur Armut festgelegt:


Danach leben Alleinstehende in Armut, wenn sie weniger als 781 Euro monatlich zur Verfügung haben. Für einen 2-Personenhaushalt liegt der Betrag bei 1.328 Euro.

Der Wohlfahrtsverband definiert Armut in Deutschland für 2010 so:

Das sind Personen, die weniger als 60% des Netto-Durchschnittseinkommen verdienen. Für Single-Haushalte lag sie 2010 bei einem monatlichen Netto-Einkommen von 826 Euro.

Lesung Maria von Welser

Ich schäme mich für unser reiches Land“, sagte Maria von Welser am 09. November 2010 in der Stadtbibliothek Hattingen empört, als sie aus ihrem Buch „Leben im Teufelskreis. Kinderarmut in Deutschland – und keiner sieht hin“ vorlas. Mehr auf der Homepage FAIR QUER des Kinderschutzbundes.

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