StartseiteÜber unsHelfenSponsorenArmutFacebook

Armut in Hattingen und Deutschland

WAZ Hattingen 19. Februar 2016

Viele können nicht von Rente leben

Zahl der Empfänger von Grundsicherung hat sich in zehn Jahren fast verdoppelt auf 651. FDP „wittert Schlimmes“: Wohngeld belastet Kassen der Kommunen.

Die Fallzahlentwicklung „ist nicht wie bei Flüchtlingen“, erfuhr der Sozial- und Gesundheitsausschuss bei seiner Sitzung im Rathaus von der Verwaltung. Doch ist sie linear angestiegen und hat sich in zehn Jahren fast verdoppelt. 2015 gab es 651 Menschen, deren soziales Existenzminimum gesichert werden musste, 2005 waren es 356. Mehr lesen

 

Jedes zweite Kind lebt in Armut

Arme Kinder träumen nicht mal mehr - WAZ 14. Januar 2014

Es gibt Armut, die nicht vorstellbar ist. Wenn das Geld für die Extrapackung Windeln nicht reicht, obwohl das Kind Durchfall hat. Wenn die Arge die Nachhilfe nur dann bezahlt, wenn ein Kind droht, nicht versetzt zu werden. Armut ist, wenn Kinder wegen mangelhafter Ernährung und Bewegung so dick sind, dass sie motorisch unterentwickelt sind. „Diese Kinder haben häufiger Unfälle als Kinder aus besser gestellten Familien.“ Arm ist auch jenes Mädchen, das sich ein Jahr mit kaltem Wasser waschen musste, keine warme Mahlzeit essen konnte und auf elektrisches Licht verzichten musste, weil der Strom abgestellt war. Arm ist das Kind, das hungrig in die Schule oder in den Kindergarten geht, weil ihm niemand ein Frühstück zubereitet hat. Mehr lesen WAZ-Online

Armut in Hattingen verfestigt sich

Dr. Dagmar Goch - Foto: Stadt Hattingen

Stadt Hattingen
Presse- und Informationsbüro
Pressemitteilungen vom 8. Januar 2014

Immer mehr Geld- immer mehr Armut und leere Stadtkassen
Hattinger Haushalte hatten 2011 jeweils 610 Euro mehr als 2010 in der Kasse


Hattingen/Ruhr. Hattinger Privathaushalte haben 2011 mehr Geld in der Kasse als im Vorjahr, sogar mehr als der Landesdurchschnitt. Aus der aktuellen Statistik des Landes NRW geht hervor, dass die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte in der Metropole Ruhr von 2010 auf 2011 gestiegen sind. Verglichen mit allen 53 Städten Metropole Ruhr steht der Ennepe-Ruhr-Kreis mit 4,1 Prozent (23.407 Euro) an der Spitze. Die statistisch reichsten Menschen leben in Ennepetal (30.645 Euro), Herdecke (28.369 Euro) und Sprockhövel (27.713 Euro).

Die Hattinger verfügten 2011 laut Statistik über ein Durchschnittseinkommen von 20.361 Euro und damit 614 Euro mehr als im Vorjahr. Landesweit lag das verfügbare Einkommen 2011 bei 20.056 Euro.

"Diese Zahlen lesen sich auf den ersten Blick gut. Verglichen mit den anderen Ruhrgebietsstädten und dem Land stehen die Hattinger gar nicht so schlecht da", so Bürgermeisterin Dr. Dagmar Goch "aber es handelt sich nur um eine Angabe des Durchschnitts. Wenn wir genauer hinschauen, stellen wir fest, dass die Armutsquote in Hattingen von 2008 auf 2011 um über zehn Prozent gestiegen ist. Durchschnittszahlen verschleiern, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht."

5.600 Personen erhielten 2011 in Hattingen Sozialleistungen wie zum Beispiel Arbeitslosengeld II oder "laufende Hilfe zum Lebensunterhalt". Die Kinderarmut ist von 2008 auf 2011 von 16,5 auf 17,8 Prozent angestiegen. "Diese Zahlen zeigen, dass Armut keine Randerscheinung ist und sich verfestigt. Während auf der anderen Seite die Durchschnitts-Einkommen immer weiter wachsen. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird größer", so Dr. Dagmar Goch. "Von dem höheren Einkommen, einer gestiegenen Kaufkraft profitieren leider auch die Kommunen nicht, hier kommt kein Geld an. Die Städte werden immer ärmer." Goch hofft, dass der wachsende Widerspruch zwischen privatem Reichtum und öffentlicher Armut von der Bundespolitik angegangen wird.

 

Armut in Hattingen im Stadtspiegel


Drei Fragen an Bernd Loewe in der Ausgabe vom 9. März 2013 des Stadtspiegel Hattingen, hier auch online zu lesen.

1. Wie groß ist Ihrer Erfahrung nach Armut in Hattingen überhaupt?

2. Wie äußert sich Armut nach außen hin?

3. Wie können Hattinger ihren wirtschaftlich schlechter gestellten Mitbürgern helfen?

 

Armut in Hattingen

Jedes sechste Kind in Hattingen lebt in Armut - Stadtspiegel vom 13. November 2013 im Lokalkompass Hattingen

2. Hattinger Armutskonferenz am 8. November 2013

Vorstandsmitglieder von Hattingen solidarisch e.V. haben an der 2. Hattinger Armutskonferenz teilgenommen. Die Zahlen aus dem neusten Armutsbericht des Ennepe-Ruhr-Kreises belegen einen Anstieg der Menschen in Hattingen, die von Armut betroffen sind. Die offizielle Armutsquote beträgt jetzt 10,1 % (9,6%), in absoluten Zahlen sind 5.589 (5.376) Menschen von jung bis alt betroffen.

WAZ: Die Armut verfestigt sich
Die sozial wirkenden Teilnehmer der 2. Hattinger Armutskonferenz erfahren aus den neuesten Zahlen: Bereits 17,8 Prozent der Kinder bis 14 leben in Armut. Sie „sind häufiger betroffen als Erwachsene“, sagt Regine Hannappel, die auch den ersten Demografie-Bericht für Hattingen heraus gegeben hatte. WAZ Hattingen

WAZ: Armutskonferenz ohne Arme

Andrea Steinbach von Hattingen solidarisch wünscht sich bei der zweiten Zusammenkunft mehr als Berichte und Zahlen. Die Stadt setzt auf Vernetzung.
„Ich würde gern mal mehr als Zahlen und Berichte hören“, sagt Andrea Steinbach von Hattingen solidarisch im Vorfeld der Armutskonferenz, die am Freitag, 8. November, von 14 bis 17 Uhr in der Realschule Grünstraße stattfindet. Sie wird dabei sein. Wie im Januar 2012. Damals hat sie „keinen einzigen Betroffenen gesehen“, räumt aber ein, es sei auch „ganz schwierig“ an die Menschen heranzukommen, die Hilfe brauchen. WAZ Hattingen

Rollende Lawine der Altersarmut

WAZ 20. Februar 2015: Armut in NRW breitet sich aus

Trotz guter Konjunktur und Rekordbeschäftigung hat die Armut in Deutschland deutlich zugenommen. Statistisch galten im Jahr 2013 bereits 12,5 Millionen Menschen als arm, das sind 15,5 Prozent aller Bundesbürger – so viele wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Der Anstieg um 0,5 Prozentpunkte binnen eines Jahres sei alarmierend, der Trend ungebrochen, beklagte der Paritätische Wohlfahrtsverband in einem gestern vorgelegten Report. Mehr lesen

Oktober 2012: Das Armutsrisiko wächst


WAZ: Besonders Kinder sind in Hattingen betroffen. Alleinerziehende Mütter nehmen oft aus Scham keine Hilfe an. Hattingen steht schlechter da als der EN Kreis.

Die WAZ Hattingen berichtete in der Ausgabe vom 19. Oktober 2012 mit einer Stellungnahme von Bernd Loewe. Der Artikel ist auch online zu lesen: Das Armutsrisiko wächst

 

Armuts- und Reichtumsbericht NRW

Sozialbericht NRW 2012 im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

Auszug: Relative Einkommensarmut

Im Jahr 2010 galt in Nordrhein-Westfalen als einkommensarm, wer über ein gewichtetes Pro-Kopf-Einkommen von monatlich weniger als 815 Euro (= 60 % des mittleren Einkommens in Nordrhein-Westfalen) verfügte. Personen in Einpersonenhaushalten sind armutsgefährdet, wenn ihr Einkommen unter dieser Schwelle liegt. Personen in Haushalten mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern im Alter von unter 14 Jahren gelten als einkommensarm, wenn das Haushaltsnettoeinkommen unter 1.711 Euro im Monat liegt.

Mehr als jede siebte Person in Nordrhein-Westfalen war im Jahr 2010 von relativer Einkommensarmut betroffen (14,7 %). Damit hat sich die Armutsrisikoquote in den vergangenen fünf Jahren kaum verändert (2005: 14,6 %) und liegt in Nordrhein-Westfalen auf dem gleichen Niveau wie in Deutschland (14,5 %). Innerhalb Nordrhein-Westfalens gibt es deutliche Unterschiede. Im Ruhrgebiet lag die Armutsrisikoquote bei 17,9 % und im Münsterland bei 11,8 %. Kinder und junge Erwachsene tragen ein überdurchschnittliches Armutsrisiko. Fast jedes fünfte Kind im Alter von unter 18 Jahren (19,9 %) und 22,5 % der 18- bis unter 25-Jährigen leben in einem einkommensarmen Haushalt.

Alleinerziehende und ihre Kinder sowie Personen in kinderreichen Paarhaushalten (mit drei oder mehr Kindern) unterliegen einem stark überdurchschnittlichen Armutsrisiko (37,6 % bzw. 27,3 %). Erwerbslosigkeit führt zu einem deutlich erhöhten Armutsrisiko. Mehr als die Hälfte der Erwerbslosen (51,7 %) ist von relativer Einkommensarmut betroffen. Geringqualifizierte sind zu einem wachsenden Anteil von relativer Einkommensarmut betroffen. Die Armutsrisikoquote der Geringqualifizierten ist von 23,1 % im Jahr 2005 auf 28,0 % im Jahr 2010 gestiegen.

Mehr als jede vierte Person mit Migrationshintergrund ist von relativer Einkommensarmut betroffen (28,6 %), bei Personen ohne Migrationshintergrund gilt dies nur für jede zehnte Person (10,4 %).

Lesen Sie den umfangreichen Bericht (PDF) des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.

Armes Hattingen


WAZ online vom 14. Juni 2010: Armes Hattingen -
Vergleich der Kreisstädte zeigt: Hier wird am wenigsten verdient. Dritter Platz in der Armutsstudie.

Kreisverwaltung legt ersten Armutsbericht vor


Die Zahlen sind erschreckend. Jeder zwölfte Mensch im Ennepe-Ruhr-Kreis ist arm, kann ohne staatliche Unterstützung nicht leben. Was noch mehr zu denken gibt: 15,4 Prozent aller Kinder werden in Armut geboren. So steht es im Armutsbericht des Ennepe-Ruhr-Kreises, der jetzt vorgelegt wurde. Die Dunkelziffer dürfte noch wesentlich höher liegen. Viele Menschen schämen sich, die Ämter um Hilfe zu bitten.

Dabei gibt es im Kreisgebiet gravierende Unterschiede. Am stärksten ist die Armut im von der Industrie geprägten Witten mit 11,2 Prozent verbreitet. Danach kommt bereits - und das ist erstaunlich - die Kreisstadt Schwelm mit 10,6 Prozent. Auch Hattingen liegt mit 9,6 Prozent über dem Kreisdurchschnitt von 8,7 Prozent. Die wenigsten Probleme haben Breckerfeld mit 3,8 Prozent und Sprockhövel mit 4,3 Prozent. Bei der Kinderarmut hat Schwelm mit 20,1 Prozent sogar die traurige Führung übernommen. Aber auch in Witten (19,9 Prozent) wird fast jedes fünfte Kind in Armut geboren. Auch hier liegen Breckerfeld (5,9 Prozent) und Sprockhövel (7,4 Prozent) am Ende der Skala.

Senioren kommen mit Rente noch aus

Keine große Rolle spielt im Augenblick noch die Altersarmut im Kreisgebiet. Selbst in Witten, der am stärksten davon betroffenen Kommune, liegt die Quote der Menschen, die 65 Jahre und älter sind und auf die Hilfe des Staates angewiesen sind, bei 3,2 Prozent, also wesentlich unter dem Durchschnitt der Bevölkerung (11,2 Prozent). Schwelm liegt bei 2,6 Prozent, Ennepetal bei 2,2 Prozent und Gevelsberg bei 1,7 Prozent.

Auffällig ist, dass eine Stadt, die im Augenblick von der Armut weniger betroffen ist, ein anderes ernstes Problem hat. In Herdecke sind in den vergangenen zehn Jahren 19,1 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Jobs weggefallen. In Hattingen waren es 16,7 Prozent. Und damit hat auch das sonst in der Statistik so gut aussehende Breckerfeld ein Problem: Hier ging die Zahl der Beschäftigten, die in die Sozialversicherung einzahlen, um 16,2 Prozent zurück. Gevelsberg liegt mit minus 15,8 Prozent knapp dahinter. Schwelm meldet einen Rückgang um 9,7 Prozent und Ennepetal steht mit minus 1,1 Prozent noch am besten unter den Städten im Ennepe-Ruhr-Kreis da.

Einkommen schwanken stark

Der Armutsbericht deckt auch auf, dass die Einkommen im Kreis stark auseinander gehen. Am meisten wird in Ennepetal verdient. Dort verfügt ein privater Haushalt über 26.256 Euro im Jahr. Am anderen Ende der Skala liegt Hattingen mit 18.510 Euro. Dazwischen kommen Sprockhövel (26.192 Euro), Herdecke (25.452 Euro), Wetter (24.080 Euro), Schwelm (23.462 Euro), Breckerfeld (21.030 Euro), Gevelsberg (19.773 Euro) und Witten (18.899 Euro. Erstaunlich also: Ein Haushalt in Ennepetal verfügt pro Jahr über rund 6.500 Euro mehr als im benachbarten Gevelsberg.

Beträchtliche Unterschiede gibt es auch bei der Wohnfläche, die pro Person zur Verfügung stehen. Den meisten Platz in ihren heimischen vier Wänden haben mit 43,3 Quadratmetern laut Statistik die Sprockhöveler, den wenigsten mit 37,8 Quadratmeter die Hattinger. In Schwelm ist der durchschnittliche Wohnraum mit 37,9 Quadratmetern nur unwesentlich größer. Gevelsberg liegt bei 38,7 und Ennepetal bei 39,5 Quadratmetern. Das ist übrigens auch genau der Durchschnitt für alle Menschen, die im Ennepe-Ruhr-Kreis leben.

Quelle: Westfälische Rundschau, Lokalausgabe Schwelm, Gevelsberg, Ennepetal und Sprockhövel, Autor Klaus Bröking

Pressemitteilung des EN-Kreises zum Armutsbericht.

Auf der Seite des EN-Kreises steht der Armutsbericht als PDF-Datei zur Verfügung.
Hier können sie die PDF-Datei direkt runter laden.

Mai / Juni 2010: Risikofaktoren Armut - Auszug aus dem Armutsbericht des Ennepe-Ruhr-Kreises

WAZ online vom 14. Juni 2010: Armes Hattingen - Vergleich der Kreisstädte zeigt: Hier wird am wenigsten verdient Dritter Platz in der Armutsstudie.

Offizielle Strukturzahlen "Hartz IV" in Hattingen

In Hattingen leben mindestens 5.608 Menschen an der Armutsgrenze oder gar in Armut!
Das sind knapp 10 % unserer 56.263 Einwohner. (30.12.2009)

Daten mit Stichtag vom 28. Februar 2010:

- Grundsicherung für Arbeitssuchende: 4.930 Menschen
- Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsunfähigkeit: 443 Menschen
- Hilfe zum Lebensunterhalt oder Hilfe zu besonderen Lebenslagen: 325 Menschen

In Hattingen ist die Zahl der Grundsicherungsbezieher/innen Jahr für Jahr angestiegen. Hierdurch wird deutlich, dass das Risiko "Altersarmut" in Hattingen wächst.
Quelle: Anlage 2 zur Drucksache 20/2010 zur Sitzung des Gesundheits- und Sozialausschusses vom 3. Februar 2010

Diese Zahlen haben sich bis 2012 nicht wesentlich verändert.

Nach oben

Oktober 2012: Das Armutsrisiko wächst


WAZ: Besonders Kinder sind in Hattingen betroffen. Alleinerziehende Mütter nehmen oft aus Scham keine Hilfe an. Hattingen steht schlechter da als der EN Kreis.

Die WAZ Hattingen berichtete in der Ausgabe vom 19. Oktober 2012 mit einer Stellungnahme von Bernd Loewe. Der Artikel ist auch online zu lesen: Das Armutsrisiko wächst

 

Hartz IV, Grundsicherung und Armut


Mit Bildung gegen Armut
- Hattingen: Was bringt das neue Jahr 2011? Redakteur Klaus Bröking sprach mit Landrat Arnim Brux – im zweiten Teil unseres großen Interviews geht es heute um Schulpolitik und Bildung, Ausbildung und Arbeitslosigkeit. Mehr auf "Der Westen Hattingen"

WAZ online vom 14. Juni 2010: Armes Hattingen -
Vergleich der Kreisstädte zeigt: Hier wird am wenigsten verdient Dritter Platz in der Armutsstudie.

WAZ online vom 8. April 2010: Kindergeld darf bei Hartz IV angerechnet werden -
Diese Regelung verstoße nicht gegen das Grundgesetz, entschied das Bundesverfassungsgericht und verwies auf das viel beachtete Urteil vom Februar. Die Hartz-IV-Leistungen für Kinder sicherten deren Existenzminimum.

WAZ Hattingen online vom 29. März 2010: „Hartz IV ist Armut“
Bernd Neuenhaus kommt mit seiner Familie mit dem Geld über die Runden. So richtig wütend macht den 59-Jährigen aber Guido Westerwelle.

WAZ Hattingen online vom 20. März 2010: Stromsparhelfer unterwegs
- Das Projekt der Caritas bietet einkommensschwachen Haushalten kostenlosen Energiecheck an. Kooperation mit der Job-Agentur.

WAZ Hattingen online vom 10. März 2010: Wenige Hartz IV-Empfänger lehnen Stellen ab - Aus den Jobagenturen im Kreis: Monatlich wird der Regelsatz in über 500 Fällen gekürzt. Überwiegend wegen kleiner Versäumnisse.

WAZ Hattingen online vom 10. März 2010: Lebensfreude auch mit Hartz IV - Eine 59-jährige Blankensteinerin erzählt vom Jobverlust, der Arbeitssuche und dem tiefen Loch, in das sie fiel.

WAZ Hattingen online vom 24. Februar 2010:
Gewerkschaften sehen Armut rasant wachsen. Nach Berechnungen des DGB sind im Ennepe-Ruhr-Kreis etwa 47 000 Menschen betroffen.

WAZ Hattingen online vom 18. Februar 2010: Hartz IV und Kinderarmut - Alisa ist arm Mädchen und Jungen erzählen, was Armut für sie bedeutet. Und wie sie diese spüren, wenn andere auf sie zeigen.

WAZ Essen online vom 16. Februar 2010: Nach der Forderung des Bundesverfassungsgerichts, die Hartz-IV-Sätze bis Jahresende neu zu regeln, hat die Bundesagentur für Arbeit als Übergangslösung jetzt einen Maßnahmekatalog vorgelegt. Er sieht Erleichterungen für chronisch Kranke und Kinder von getrennt lebenden Eltern vor.

Von der Leyen 3. Februar 2010: "40 Leuchttürme machen neuen Mut gegen Armut und Ausgrenzung" In Haushalten ohne erwerbstätigen Elternteil liegt die Armutsrisikoquote von Kindern bei 48 Prozent; sie sinkt bei einem in Vollzeit erwerbstätigen Elternteil auf 8, bei zwei in Vollzeit erwerbstätigen Elternteilen auf 4 Prozent. Mehr: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Die Zeit online Februar 2010: Das Ende der Willkür- Selten hat ein Urteil sozialpolitische Ignoranz so bloßgestellt wie der Richterspruch zu Hartz IV. Er ist ein Offenbarungseid für die Politik. Mehr auf Zeit.de

Sozialhife24: Das Hartz-IV-Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Februar 2010 wird nicht zu einer Erhöhung der Regelsätze für Arbeitslosengeld II Empfänger führen. Mehr auf sozialhilfe24.de

Die Zeit online Februar 2010: Hartz-IV-Gesetz der Angst. Hartz IV hat den Arbeitsmarkt belebt – doch man verbindet die Reform mit Abstieg und Armut. Was muss geändert werden? Mehr auf Zeit.de

Spiegel online vom 13. Fenruar 2010: Nach dem Karlsruher Hartz-IV-Urteil können Bedürftige ab sofort zusätzliche Leistungen in Härtefällen beantragen. Die Gerichte stellen sich auf eine Klagewelle ein. Mehr auf Spiegel.de

WAZ Essen online vom 9. Februar 2010: Die bisherige Berechnung der Hartz-IV-Sätze verstößt gegen das Grundgesetz. In einem Grundsatzurteil verlangt das Bundesverfassungsgericht eine gesetzliche Neuregelung. Bisher sei die Schätzung „ins Blaue gerechnet“.

WAZ Hattingen online vom 09. Februar 2010: Immer wieder Harz IV
Ein 28-Jähriger beschreibt sein Leben, in dem er schon mit 16 Jahren auf staatliche Hilfe angewiesen war.

WAZ Hattingen online vom 19. Januar 2010: 5 Jahre Hartz IV
Anstellen bei der Tafel, Lauferei zum Amt, Umzug für den Job: Ein 47-Jähriger berichtet vom Leben am Existenzminimum.

ZDF vom 20. Oktober 2009: Hartz IV: Karlsruhe sieht Unterversorgung bei Kindern - Bundesverfassungsgericht prüft Regelsätze - mehr auf ZDF.de

WAZ Hattingen online vom 24. Oktober 2008: Die Schamgrenze ist groß
Die Hattinger Tafel feiert ihren fünften Geburtstag. Der gemeinnützige Verein versorgt wöchentlich Hunderte. Die Zahl der Bedürftigen wächst.