StartseiteÜber unsHelfenSponsorenArmutFacebook

Über uns

Überparteilich und konfessionsunabhängig


Zielsetzung des Vereins
ist es, unbürokratisch Bürgerinnen und Bürgern Hattingens zu helfen, die in eine Notlage geraten sind, die sie aus eigener Kraft nicht bewältigen können. Die Hilfe erfolgt in Form von persönlicher Unterstützung sowie leistungs- bezogenen Sach- und/oder Geldmitteln. Damit soll die Möglichkeit zur Eigeninitiative und gesellschaftlichen Teilhabe gefördert werden.

Wie können wir helfen?
Vermittlung von "Patenschaften". Die Paten kümmern sich regelmäßig um Personen und begleiten diese bei ihren Alltagsproblemen. Das kann auch eine Analyse der Ausgaben betreffen, z.B. Führen eines Ausgabenbuches. Oder wir beraten über die Möglichkeiten in Hattingen günstig zu leben. Dabei legen wir großen Wert darauf, die Menschen nicht zu bevormunden.

Vermitteln von günstigen Einkaufsmöglichkeiten, z.B. Einkaufsfahrten zu "Sozialkaufhäusern". Beteiligung an den Kosten zur Beschaffung von Mobiliar, zu notwendigen Renovierungen, zum Kauf von Haushaltsgeräten oder zu Reparaturen etc.

 

Was machen wir?


Unsere Arbeit
Der Verein ist in Hattingen vernetzt, wir arbeiten mit vielen Institutionen zusammen, zum Beispiel mit Schulen, Diakonie, Caritas, Sprungbrett, und anderen Vereinen. Die Grundsicherung für Arbeitssuchende (Hartz IV) und die Grundsicherung im Alter wurden zum 1. Januar 2017 erhöht. Das sind 409 Euro monatlich für eine Einzelperson, davon sind Stromkosten, Kleidung, Schuhe, Essen zu bezahlen und Rücklagen zu bilden für Neuanschaffungen.

Beispiele unserer Hilfe
Ältere Menschen, die von der Grundsicherung leben müssen, unterstützen wir ebenso wie Familien, alleinerziehende Mütter und erkrankte Menschen. Ein besonderes Augenmerk legen wir auf Hilfe für in Armut lebende Kinder. Zum Beispiel haben wir Klassenfahrten, Essen in der Schule, Tornister, Brille, Fahrrad, Kleidung und Schuhe bezuschusst. Hilfen gab es außerdem für Renovierungen, Ersatz von Waschmaschinen, Kühlschränken und Elektroherden. Auch bei der Anschaffung von Möbeln und bei Umzügen konnten wir helfen, Flüchtlingsfamilien konnten wir auch schon unterstützen.

Wir achten sehr darauf, dass die Voraussetzungen der Bedürftigkeit nach unserer Satzung gegeben sind, denn hier werden wir vom Finanzamt überprüft. Zum anderen achten wir darauf, dass die Mittel auch dem Antrag entsprechend verwendet werden. Möglichst bestellen und bezahlen wir die Leistung, Geld wird nur in seltensten Ausnahmefällen an die Antragsteller überwiesen. In vielen Fällen erwarten wir einen Eigenanteil von den Antragstellern. Zum Beispiel kauft der Verein die Farbe, die Arbeit führt der Betroffene durch. Oder es wird ein Elektroherd angeschafft, wobei nicht der volle Betrag vom Verein übernommen wird. Außerdem achten wir auf günstige Anschaffungen, zum Beispiel gebrauchte Möbel oder Sonderangebote.

Stand Februar 2016

WAZ Hattingen 29. Dezember 2015

Bild WAZ Sander

Unbürokratische Hilfe für 550 Menschen

Armutsbericht gab Anstoß zur Vereinsgründung. Hattingen solidarisch half in sechs Jahren mit Sach- und Geldmitteln in Höhe von 54 000 Euro. Anträge werden selten abgelehnt. Unbürokratische Hilfe für 550 Menschen | WAZ.de - Mehr lesen


Stadtspiegel Hattingen 22. Februar 2014 - Ehrenamtliche Hilfe durch Hattingen solidarisch [273 KB]
WAZ Hattingen 21. Februar 2014 - Jeder Euro kommt bei den Menschen an [71 KB]

14. April 2010


Gründung des Vereins „Hattingen solidarisch e.V.“


Am 21. April 2010 um 18 Uhr fand die Gründungsveranstaltung des Vereins „Hattingen solidarisch“ statt. Das Treffen fand in der Freiwilligenagentur August-Bebel-Str./ Ecke Roonstraße statt. Die Initiatoren freuten sich über jede Unterstützung, die sich nicht nur in Geld ausdrücken muss und ludt herzlich dazu ein, an der Gründungsversammlung teilzunehmen.

In drei Vorgesprächen wurde über die Zielsetzung, über die Satzung und die Geschäftsordnung intensiv diskutiert.

Zielsetzung des Vereins ist unbürokratisch Bürgerinnen und Bürger Hattingens zu helfen, die in eine Notlage geraten sind, die sie aus eigener Kraft nicht bewältigen können. Die Hilfe erfolgt in Form von persönlicher Unterstützung sowie leistungsbezogenen Sach- und/oder Geldmitteln. Die Möglichkeit zur Eigeninitiative und gesellschaftlicher Teilhabe sollen gefördert werden.

16. März 2010


Vereinsgründung in Kürze

In der Kantine des HAZ „Arbeit + Zukunft“ trafen sich am 16. März 2010 ein Teil der Initiatoren und weitere an dem Thema interessierte Menschen. Frau Beverungen-Gojdka, Leiterin des Fachbereichs Soziales und Wohnen der Stadt Hattingen, referierte über die aktuellen Zahlen und Hintergründe. Herr Schulze-Bentrup berichtete über seine personenbezogene Beratung von Arbeitslosigkeit betroffener Menschen im HAZ.

Rund 5.600 hilfebedürftige Menschen sind in Hattingen als Hartz IV Empfänger nach den offiziellen Zahlen registriert. Eine Dunkelziffer darüber hinaus wird von vielen Insidern vermutet. Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben, die aus unterschiedlichen Gründen den Halt verloren haben oder ohne Arbeitsplatz dastehen.

Über die Zielsetzung war man sich schnell einig: Unbürokratisch Bürgerinnen und Bürger Hattingens helfen, die in eine Notlage geraten sind, die sie aus eigener Kraft nicht bewältigen können. Die Hilfe könnte in Form von einzelfallbezogenen Sach- und/oder Geldmitteln erfolgen. Es fand ein reger Austausch über die Möglichkeiten der Umsetzung statt.

Überparteilich und interreligiös will sich der zukünftige Verein aufstellen und die Zusammenarbeit mit allen Institutionen in Hattingen suchen, die sich ebenfalls mit dieser Problematik befassen. Zwischenzeitlich haben sich 10 Initiatoren bereit erklärt, den Verein zu gründen, der als gemeinnützig anerkannt werden möchte. Die Finanzierung soll aus Spenden erfolgen, aber auch Förderanträge bei verschiedenen Institutionen wurden bereits gestellt.

Am 30. März treffen sich das Team der Initiatoren und weitere Interessierte, um die Gründung des Vereins im April vorzubereiten. Das Treffen findet in der Freiwilligenagentur um 17 Uhr statt. Die Initiatoren freuen sich über jede Unterstützung, die sich nicht nur in Geld ausdrücken muss und lädt herzlich dazu ein, an den Gesprächen teilzunehmen.

Vereinsgründung


Am 13. Januar 2010 fand eine Vorstellung der Idee im Senioren-Forum der Stadt Hattingen statt, die dort auf Zustimmung stieß. Nach Vorgesprächen mit Verantwortlichen der Stadt Hattingen fanden am 30. März, am 14. und 16. April 2010 Diskussionen der Initiatoren zur Vorbereitung einer Vereinsgründung statt.